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    Chronische Erkrankungen

    Demenz

    Die Demenz bezeichnet keine Diagnose, sondern einen Symptomkomplex, der in verschiedenen Krankheitsformen auftritt. Allen gemein ist der objektiv messbare, langsam fortschreitende Verlust bereits erlernter Fähigkeiten.

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    Die Demenz bezeichnet keine Diagnose, sondern einen Symptomkomplex, der in verschiedenen Krankheitsformen auftritt. Allen gemein ist der objektiv messbare, langsam fortschreitende Verlust bereits erlernter Fähigkeiten. Das heißt: Die Störung des kognitiven Apparats (das Gedächtnis) ohne gleichzeitige Bewusstseinstrübung (etwa Delir oder Benommenheit). Ihr Ursprung kann dabei in verschiedensten Grunderkrankungen liegen.

    BEHANDLUNG

    So hilft Ihnen avi

    Das Krankheitsbild der Demenz bezeichnet eine unheilbare, degenerative Gedächtnisstörung, die in Deutschland über eine Million Menschen betrifft und unterschiedlichste Ausprägungen hat. Ihr häufigster Vertreter: die Alzheimer-Demenz.

    Doch: Obwohl die Krankheit irreversibel ist, kann eine umfassende Therapie ihren Verlauf verlangsamen und ihre Symptomatik mildern. Unsere erfahrenen ÄrztInnen begleiten Sie hierbei an all unseren Standorten.

    ÜBERBLICK

    Diagnose

    Zur sicheren Diagnose des Symptomkomplexes Demenz müssen bei potenziell Betroffenen:

    • vorhandene Symptome mindestens sechs Monate bestehen
    • Störungen höherer kognitiver Fähigkeiten labortechnisch nachgewiesen werden
    • Bewusstseinsstörungen (etwa Delir) ausgeschlossen sein
    • die Sinnesorgane weitestgehend normal arbeiten

    ÜBERBLICK

    Ursachen & Auslöser

    Das Krankheitsbild der Demenz teilt sich grundsätzlich in zwei Gruppen: Die primären und sekundären Demenz-Syndrome.

    Die primäre Demenz wird durch eine langsam fortschreitende Abnahme der Hirnmasse ausgelöst. Zu den bekanntesten Ausprägungen zählen:

    • Alzheimer-Demenz (Proteinablagerungen im Gehirn)
    • Frontotemporale Demenz (Abnahme besonders im Bereich des Frontal- und Temporallappens)
    • Demenz bei Morbus-Parkinson
    • Lewy-Body-Demenz (Ablagerungen von sog. Lewy-Körperchen)
    • Vaskuläre Demenz (durch Veränderungen in den Hirngefäßen, meist aufgrund zu hohen Blutdrucks)

    Auslöser des sekundären Demenz-Syndroms sind dagegen Hirnschäden. Verursacht etwa durch:

    • Sauerstoffmangel
    • Traumata wie Blutungen
    • Leberschädigung
    • Vergiftungen jeglicher Art (Alkohol, Medikamente)
    • Mineralstoffstörungen (z.B. zu viel oder wenig Natrium im Blut)
    • Chronischen Vitaminmangel (B-Vitamine)
    • Entzündungen (z.B. bei HIV, Syphilis, Borreliose)

    ÜBERBLICK

    Typische Symptome

    Zu den typischen Begleiterscheinungen des Demenz-Symptomkomplexes zählen:

    • eine Verschlechterung des Gedächtnisses und damit einhergehend Einschränkungen des täglichen Lebens. Darunter fallen etwa Probleme beim Finden von Wegen oder beim Bedienen von Geräten
    • Störungen der Konzentration und Orientierung (zeitlich, örtlich und später zur eigenen Person). Betroffene vergessen z.B.,wo sie sich befinden und im weiteren Verlauf des Krankheitsbildes persönliche Eigenschaften wie den eigenen Namen oder Geburtstag

    BEHANDLUNG

    Unser Behandlungsansatz

    Den ersten Schritt der umfassenden Behandlung einer Demenz bildet die Diagnostik. Zu dieser gehören für uns von avi:

    • der Ausschluss einer vorübergehenden Gedächtnisproblematik (durch Erstellung einer Anamnese und körperliche Untersuchungen)
    • Neurologische Untersuchungen inklusive Gedächtnistest
    • Blutuntersuchung auf Vitaminmängel oder Entzündungen
    • gegebenenfalls Liquoruntersuchung (Hirnwasserpunktion)
    • CT des Kopfes (beim Spezialisten)

    Es folgt die zielgerichtete Therapie der Demenz, die deren fortschreitenden Verlauf verlangsamen und die Symptomatik mildern soll. Diese umfasst:

    • spezielle Schulungen. Hier erhalten Betroffene und Angehörige Hilfestellungen und Tipps zum Erhalt des Gedächtnisses sowie Richtlinen zum Verhalten in krankheitsinudizerten Alltagssituationen
    • nicht-medikamentöse Therapien (Ergotherapie, Bewegungstherapie)
    • medikamentöse Optionen gegen den kognitiven Abbau (Antidementiva) und Begleitsymptome (etwa Antidepressiva gegen Depressionen)

    SO LÄUFT ES AB

    Ablauf bei avi

    Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

    1. 1
      Anamnese & Beratung

      Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

      ~15 Min.

    2. 2
      Klinische Untersuchung

      Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ggf. ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

      ~15-20 Min.

    3. 3
      Befund & Diagnose

      Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

      ~10 Min.

    4. 4
      Behandlungsplan & Verlaufskontrolle

      Gemeinsam erarbeiten wir einen individuellen Behandlungsplan und vereinbaren bei Bedarf Folgetermine zur Verlaufskontrolle.

      kontinuierlich

    VORBEREITUNG & NACHSORGE

    Vorbereitung & Nachsorge

    Vor dem Termin

    • Versichertenkarte mitbringen

      Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

    • Vorbefunde einpacken

      Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

    • Medikamentenliste

      Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

    Nach dem Termin

    • Therapie konsequent umsetzen

      Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

    • Verlaufskontrolle vereinbaren

      Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.

    • Bei Verschlechterung melden

      Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

    Kosten & Erstattung

    Kassenleistung

    Komplett von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

    Selbstzahler / Privat

    auf Anfrage