Reizdarm
Das Krankheitsbild des Reizdarms bezeichnet jegliche Komplikation des gastrointestinalen Trakts für die keine körperliche Ursache erkennbar ist. Darunter fallen etwa Beschwerden wie Anomalien des Stuhlgangs, Blähungen, Schmerzen oder Übelkeit.
- Kasse zahlt
- Termin oft am gleichen Tag
Das Krankheitsbild des Reizdarms bezeichnet jegliche Komplikation des gastrointestinalen Trakts für die keine körperliche Ursache erkennbar ist. Darunter fallen etwa Beschwerden wie Anomalien des Stuhlgangs, Blähungen, Schmerzen oder Übelkeit.
BEHANDLUNG
So hilft Ihnen avi
Der sogenannte Reizdarm bezeichnet eine Darmerkrankung, die hierzulande über zehn Millionen Menschen betrifft – darunter hauptsächlich Frauen. Tatsächlich leidet die Hälfte aller Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden unter dieser Störung des Organs. Doch: Eine ganzheitliche Therapie kann Symptome wie Blähungen oder Durchfall effektiv mildern. Unsere erfahrenen ÄrztInnen stehen Ihnen bei der Behandlung Ihres Reizdarms an all unseren Standorten zur Seite.
ÜBERBLICK
Diagnose
Das Reizdarmsyndrom ist eine sogenannte Ausschlussdiagnose. Das bedeutet: Sie wird erst gestellt, sobald jedwede andere mögliche, ursächliche Erkrankung (etwa Darmkrebs) ausgeschlossen werden kann. Für eine sichere Diagnose müssen die Symptome zudem mindestens drei Monate lang andauern.
ÜBERBLICK
Ursachen & Auslöser
Die vollständige Pathogenese eines Reizdarms ist bis heute nicht abschließend geklärt. Zu den klar nachweisbaren Auslösern der Darmerkrankung zählt allerdings Stress, welcher den Sympathikus (ein Teil des unwillkürlichen Nervensystems) aktiviert. Dieser löst anschließend den Reizdarm-typischen Durchfall aus.
Dieses Symptom bezeichnet eine beschleunigte Darmpassage, auf der der Kot zu wenig Zeit hat einzudicken und folglich flüssig den Körper verlässt. Ein Prozess, der evolutionsbiologisch dazu dient, toxische Substanzen möglichst schnell auszuscheiden. Bei Reizdarm-Patienten reagiert der Sympathikus unter Stresseinwirkung allerdings auch bei harmlosen Lebensmitteln.
ÜBERBLICK
Typische Symptome
Zu den typischen Reizdarm-Symptomen zählen:
- unspezifische meist über den gesamten Bauch verteilte Schmerzen
- Völlegefühl mit Blähungen (vor allem nach Mahlzeiten)
- Stuhldrang mit Durchfall. Manchmal auch als oder in Kombination mit “Reizmagen” also einem Völlegefühl mit Schmerzen im Oberbauch
BEHANDLUNG
Unser Behandlungsansatz
Die ganzheitliche Behandlung Ihres Reizdarms beginnt mit der Diagnostik. Diese beinhaltet folgende Maßnahmen:
- Erstellung einer umfangreichen Anamnese
- Blutuntersuchung
- gegebenenfalls Stuhlunteruntersuchung
- Bauchultraschall
Es folgt die zielgerichtete Therapie zur Milderung Ihrer Symptome. Diese umfasst für uns von avi:
- Entspannungsverfahren wie autogenes Training
- gegebenenfalls Ernährungsumstellung
- gegebenenfalls die Einnahme gutartiger Bakterien zur Unterstützung des Darms (Bifidobakterien oder spezielle Hefen)
- pflanzliche Unterstützung durch Pfefferminz- oder Kümmelöle
- in Ausnahmefällen bei starken Symptomen: krampflösende Medikamente
SO LÄUFT ES AB
Ablauf bei avi
Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.
- 1
Anamnese & Beratung
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
~15 Min.
- 2
Klinische Untersuchung
Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ggf. ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).
~15-20 Min.
- 3
Befund & Diagnose
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.
~10 Min.
- 4
Behandlungsplan & Verlaufskontrolle
Gemeinsam erarbeiten wir einen individuellen Behandlungsplan und vereinbaren bei Bedarf Folgetermine zur Verlaufskontrolle.
kontinuierlich
VORBEREITUNG & NACHSORGE
Vorbereitung & Nachsorge
Vor dem Termin
Versichertenkarte mitbringen
Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.
Vorbefunde einpacken
Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.
Medikamentenliste
Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.
Nach dem Termin
Therapie konsequent umsetzen
Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.
Verlaufskontrolle vereinbaren
Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
Bei Verschlechterung melden
Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.
Kosten & Erstattung
Kassenleistung
Komplett von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Selbstzahler / Privat
auf Anfrage