Schilddrüsenunterfunktion
Eine funktionierende Schilddrüse fußt auf drei Instanzen. Die erste ist das „Freilassungshormon“ TRH, welches im Hypothalamus gebildet wird. Dieses aktiviert einen anderen Teil des Gehirns die Hypophyse, welche daraufhin das „Stimulationshormon“ TSH freisetzt.
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Eine funktionierende Schilddrüse fußt auf drei Instanzen. Die erste ist das „Freilassungshormon“ TRH, welches im Hypothalamus gebildet wird. Dieses aktiviert einen anderen Teil des Gehirns die Hypophyse, welche daraufhin das „Stimulationshormon“ TSH freisetzt. Einmal in der Blutbahn erreicht TSH schließlich die Schilddrüse und animiert diese in letzter Instanz die Hormone T3 und T4 auszuschütten.
Liegt eine Schilddrüsenunterfunktion vor produziert das Organ allerdings zu wenig dieser beiden Hormone. Ein krankhafter Mangel-Zustand, der insbesondere Frauen ab dem 50. Lebensjahr betrifft.
BEHANDLUNG
So hilft Ihnen avi
Ob Gewichtszunahme, Müdigkeit oder Zyklusstörungen: Eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) kann wie auch die Schilddrüsenüberfunktion zahlreiche Beschwerden nach sich ziehen. Zum Glück ist dieses Krankheitsbild gut behandelbar – mit dem Präparat L-Thyroxin, das fehlende körpereigene Hormone substituiert. Unsere erfahrenen ÄrztInnen stehen Ihnen mit dieser und weiteren medizinischen Maßnahmen im Kampf gegen Hypothyreose an all unseren Standorten zur Seite.
ÜBERBLICK
Diagnose
Eine Hypothyreose kann in drei unterschiedlich zu diagnostizierenden Ausprägungen vorliegen. Diese sind:
- die primäre Hypothyreose bei der das Organ zu wenig eigene Hormone produziert. Diese macht sich bei einer Laboruntersuchung durch erniedrigte T3- und T4-Werte bei gleichzeitig erhöhtem TRH- und TSH-Werten bemerkbar
- die sekundäre Hypothyreose bei der die Hypophyse gestört ist. Dieser Teil des Gehirns setzt normalerweise das Stimulationshormon TSH frei. Bei dieser Ausprägung können weder T3, T4 noch TSH im Blut nachgewiesen werden
- die tertiäre Hypothyreose bei der der Hypothalamus gestört ist, welcher üblicherweise das Freilassungshormon TRH produziert. Infolgedessen sind sowohl die TSH-, als auch T3- und T4 Werte erniedrigt
ÜBERBLICK
Ursachen & Auslöser
Zu den häufigsten Auslösern einer Hypothyreose zählen:
- Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto-Thyreoiditis infolge derer körpereigene Antikörper Schilddrüsengewebe zerstören
- Operationen an der Schilddrüse
- verschiedene Medikamente
- starker Iodmangel
ÜBERBLICK
Typische Symptome
Die typischen Symptome einer Hypothyreose umfassen:
- Antriebslosigkeit
- Gewichtszunahme
- Frösteln
- Verstopfung
- brüchiges Haar und Haarausfall
- verminderte Schweißproduktion
- verlangsamter Herzschlag
- verminderte Reflexe
- speziell bei Frauen: Zyklusstörungen bis hin zum Ausbleiben der Periode
BEHANDLUNG
Unser Behandlungsansatz
Die erfolgreiche Behandlung einer Hypothyreose erfolgt bei avi medikamentös über L-Thyroxin. Lebenslang eingenommen substituiert dieses bei Betroffenen effizient fehlende Schilddrüsenhormone. Regelmäßige Blutkontrollen, zunächst halbjährlich und später einmal im Jahr, garantieren dabei die optimale langfristige Dosierung dieser bewährten Therapie.
SO LÄUFT ES AB
Ablauf bei avi
Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.
- 1
Anamnese & Beratung
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
~15 Min.
- 2
Klinische Untersuchung
Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ggf. ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).
~15-20 Min.
- 3
Befund & Diagnose
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.
~10 Min.
- 4
Behandlungsplan & Verlaufskontrolle
Gemeinsam erarbeiten wir einen individuellen Behandlungsplan und vereinbaren bei Bedarf Folgetermine zur Verlaufskontrolle.
kontinuierlich
VORBEREITUNG & NACHSORGE
Vorbereitung & Nachsorge
Vor dem Termin
Versichertenkarte mitbringen
Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.
Vorbefunde einpacken
Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.
Medikamentenliste
Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.
Nach dem Termin
Therapie konsequent umsetzen
Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.
Verlaufskontrolle vereinbaren
Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
Bei Verschlechterung melden
Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.
Kosten & Erstattung
Kassenleistung
Komplett von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Selbstzahler / Privat
auf Anfrage