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    Chronische Erkrankungen

    Schlaganfall

    Beim Schlaganfall handelt es sich um eine akute Unterversorgung des Gehirns, dem ein Infarkt folgt. Dieser Gewebsuntergang des Organs verursacht je nach betroffenem Hirnareal körperliche Ausfallerscheinungen, wie etwa Seh- und Geruchsstörungen oder Lähmungen.

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    Beim Schlaganfall handelt es sich um eine akute Unterversorgung des Gehirns, dem ein Infarkt folgt. Dieser Gewebsuntergang des Organs verursacht je nach betroffenem Hirnareal körperliche Ausfallerscheinungen, wie etwa Seh- und Geruchsstörungen oder Lähmungen.

    Eine mögliche Vorstufe dieses Krankheitsbildes ist die sogenannte transitorische ischämische Attacke (TIA). Bei dieser kommt es ebenfalls zu einer Unterversorgung des Gehirns, jedoch ohne Gewebsuntergang und daraus folgende Ausfallerscheinungen. Eine TIA verursacht demnach in der Regel keine Folgeschäden, erhöht allerdings das Risiko für die Entwicklung eines Schlaganfalls – insbesondere in den ersten Tagen und Wochen nach dem Anfall.

    BEHANDLUNG

    So hilft Ihnen avi

    In Deutschland erleiden jährlich 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Ein Krankheitsbild, dem in bis zu 85 Prozent der Fälle eine ischämische Ursache (Durchblutungsstörung) zugrunde liegt.

    Um langfristige Folgen auszuschließen, ist im Fall der Fälle schnellstmögliches Handeln entscheidend. Ebenso wichtig im Kampf gegen diese Gruppe kardiovaskulärer chronischer Erkrankungen ist allerdings die richtige Prävention. Bei dieser stehen Ihnen unsere ÄrztInnen von avi an all unseren Standorten zur Seite.

    ÜBERBLICK

    Diagnose

    Ein ischämischer Schlaganfall wird durch eine lokale Durchblutungsstörung und damit Mangelversorgung des Gehirns diagnostiziert.

    Eine zweite Gruppe dieses Krankheitsbildes, der hämorrhagische (blutige) Schlaganfall wird wiederum durch eine neurologische Funktionsstörung erkannt. Auslöser für diese sind eine Blutung (etwa durch einen Sturz) oder das spontane Reißen einer abnormalen Gefäßerweiterung.

    ÜBERBLICK

    Ursachen & Auslöser

    Zu den möglichen Auslösern eines ischämischen Schlaganfalls zählen unter anderem:

    • Embolien (kleine Blutgerinnsel), die etwa durch Herzrhythmusstörungen (Vorhofflimmern) oder Entzündungen des Herzens entstehen, mit der Blutbahn ins Gehirn gelangen und dort kleinere Gefäße verstopfen
    • Atherosklerose
    • eine Aufspaltung und somit Einengung der Arterienwände (Dissektion)
    • Bluthochdruck

    Ein hämorrhagischer Schlaganfall kann wiederum folgende Auslöser haben:

    • Spontane Blutungen ohne eruierbare Ursachen
    • Blutungen aufgrund von erhöhtem Blutdruck oder verletzten Gefäßen
    • Erkrankungen der Gefäßwände durch altersbedingte Ablagerungen bestimmter Proteine
    • Medikamente (etwa eine zu hohe Dosierung von Blutgerinnungshemmern)
    • Angeborene Gefäßfehlbildungen
    • Tumorerkrankungen
    • Schädel-Hirn-Traumata

    ÜBERBLICK

    Typische Symptome

    Einen Schlaganfall erkennen Sie je nach betroffenem Hirnareal anhand folgender typischer und in der Regel plötzlich auftauchender Symptome:

    • einseitige Bewegungsstörungen (Lähmung von linkem Fuß und Arm, bei symptomloser rechter Körperhälfte)
    • Sprach- und Sehstörungen (etwa Probleme bei der Wortfindung oder eine Beeinträchtigung der Flüssigkeit der Sprache)

    Zusätzliche mögliche Symptome sind:

    • Gefühlsstörungen (einseitig oder z.B. nur die obere oder untere Extremität betreffend)
    • Beeinträchtigung der Feinmotorik (z.B. beim Schreiben oder Greifen)
    • Gang- und Gleichgewichtsstörungen

    Sind die unteren Bereiche des Gehirns (Kleinhorn oder Hirnstamm) betroffen, kommt es zu besonders schwerwiegenden Symptomen. Zu diesen zählen:

    • Bewusstseinsstörungen vom Delirium bis hin zum Koma
    • Lähmungen aller Glieder
    • Schluckstörungen
    • Atemlähmungen

    BEHANDLUNG

    Unser Behandlungsansatz

    Ein akuter Schlaganfall verlangt nach einer schnellen Diagnostik und einer unmittelbaren Therapie mit stationärer Aufnahme in der nächstgelegenen Klinik. Idealerweise findet sich in dieser eine auf Schlaganfälle spezialisierte Station (die Stroke Unit).

    Im Fall der Fälle behandeln unsere erfahrenen Ärztinnen und Ärzte Sie hier folgendermaßen:

    • Rekanalisierung der betroffenen Engstelle durch medikamentöse Lysetherapie (Auflösung des Thrombus) oder mechanisch durch einen kleinen Katheter und ggf. Einsetzen eines Stents
    • bei einem hämorrhagischen Schlaganfall: Druckentlastung durch Ablassen des im Schädel angesammelten Blutes

    avi sichert zudem durch folgende Maßnahmen die Nachsorge des erfolgreich behandelten Schlaganfalls:

    • Medikamentöse Prophylaxe
    • Regelmäßige Kontrollen von Blutwerten und Blutdruck

    Und damit es gar nicht erst zu einem Schlaganfall kommt – ist Prävention für uns von avi ein wichtiger Baustein. Diese setzt sich wie folgt zusammen:

    • Konsequentes Screening nach Risikofaktoren
    • Behandlung vorhandener Risikofaktoren durch Einstellung von Blutdruck, Blutzucker, Gewicht und Cholesterinspiegel auf optimale Werte
    • Regelmäßig körperliche Aktivität
    • Verzicht auf Nikotin und Alkohol
    • Früherkennung und (medikamentöse) Behandlung von Herzrhythmusstörungen

    SO LÄUFT ES AB

    Ablauf bei avi

    Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.

    1. 1
      Anamnese & Beratung

      Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.

      ~15 Min.

    2. 2
      Klinische Untersuchung

      Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ggf. ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).

      ~15-20 Min.

    3. 3
      Befund & Diagnose

      Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.

      ~10 Min.

    4. 4
      Behandlungsplan & Verlaufskontrolle

      Gemeinsam erarbeiten wir einen individuellen Behandlungsplan und vereinbaren bei Bedarf Folgetermine zur Verlaufskontrolle.

      kontinuierlich

    VORBEREITUNG & NACHSORGE

    Vorbereitung & Nachsorge

    Vor dem Termin

    • Versichertenkarte mitbringen

      Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

    • Vorbefunde einpacken

      Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

    • Medikamentenliste

      Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

    Nach dem Termin

    • Therapie konsequent umsetzen

      Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

    • Verlaufskontrolle vereinbaren

      Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.

    • Bei Verschlechterung melden

      Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

    Kosten & Erstattung

    Kassenleistung

    Komplett von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

    Selbstzahler / Privat

    auf Anfrage