Zittern
Zittern bezeichnet kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom anderer Erkrankungen – etwa des Parkinson-Syndroms.
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Zittern bezeichnet kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom anderer Erkrankungen – etwa des Parkinson-Syndroms. Der Begriff beschreibt ein rhythmisches unwillkürliches Zucken einzelner Körperteile oder des gesamten Körpers, das sowohl sporadisch als auch anhaltend auftreten kann. Der Ursprung der Bewegung ist das Zusammenspiel zweier gegenläufig wirkender Muskeln.
BEHANDLUNG
So hilft Ihnen avi
Zittern (medizinisch: Tremor) bezeichnet eine rhythmische Muskelbewegung, die als normale Körperreaktion in der Regel harmlos ist. In manchen Fällen kann dem Zittern aber auch eine ernsthafte Erkrankung zugrunde liegen. Für Ihre langfristige Gesundheit empfiehlt sich also eine frühzeitige Behandlung Ihres Tremors. Unsere erfahrenen ÄrztInnen begleiten Sie hierbei an all unseren Standorten.
ÜBERBLICK
Diagnose
Die Diagnose Tremor kennt zahlreiche Untergattungen. Zittern wird dabei zunächst in folgende Kategorien eingeteilt:
- Ruhetremor. Das Zittern tritt auf, wenn der Körper unbewegt ist
- Aktionstremor. Das Zittern tritt auf, wenn der Körper in Bewegung ist
- Haltetremor. Das Zittern tritt auf, wenn ein Körperteil bewusst in der Luft gehalten wird
Darüber hinaus kennen Mediziner folgende Tremor-Gattungen:
- essenzieller Tremor. Dieses oft vererbte Zittern tritt auf, wenn Betroffene die Arme nach vorne halten. Der Tremor wird mit der Zeit stärker
- orthostatischer Tremor. Dieses seltene Zittern tritt meist im hohen Alter auf und zeichnet sich durch das Gefühl bebender Beine aus. Das Resultat sind häufige Stürze
ÜBERBLICK
Ursachen & Auslöser
Die Auslöser eines Tremors sind vielfältig und oft ungeklärt. Zu den wichtigsten nachweislichen Ursachen zählen:
- Schlaganfälle. In diesem Fall sprechen Mediziner vom sogenannten Holmes-Tremor
- psychische Störungen. Dieses Zittern verschwindet üblicherweise, sobald der oder die Betroffene abgelenkt ist
- das Parkinson-Syndrom
- Kleinhirnschädigungen
- Angst
- Kälte
- niedriger Blutdruck
- Schilddrüsenüberfunktion
ÜBERBLICK
Typische Symptome
Ein Tremor ist markiert durch:
- eine unwillkürliche Muskelbewegung, die in verschiedenen Körperteilen, zu verschiedenen Zeitpunkten und in verschiedenen Frequenzen auftreten kann
BEHANDLUNG
Unser Behandlungsansatz
Der erste Schritt bei der Behandlung Ihres Tremors ist die Diagnose. Im Rahmen dieser klären wir von avi zunächst den Auslöser des Zitterns. Zu diesem Zweck kommen folgende medizinischen Maßnahmen zum Einsatz:
- Laborkontrollen (unter anderem auf Mangelerscheinungen und Schilddrüsenwerte)
- neurologische Untersuchungen
Es folgt die zielgerichtete Therapie - passend zur Ursache des Tremors. In Fällen in denen eine ernsthafte Grunderkrankung oder Störung (etwa eine Schilddrüsenüberfunktion) vorliegt, wird diese primär behandelt.
Bei essenziellen und orthostatischen Tremoren umfasst die Therapie Medikamente wie Betablocker und Epilepsie-Präparate.
SO LÄUFT ES AB
Ablauf bei avi
Wir nehmen uns ausreichend Zeit für eine sorgfältige Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan.
- 1
Anamnese & Beratung
Wir besprechen Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Lebensumstände in Ruhe und nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
~15 Min.
- 2
Klinische Untersuchung
Eine gründliche körperliche Untersuchung sowie ggf. ergänzende Diagnostik (z.B. Blutentnahme, EKG, Ultraschall).
~15-20 Min.
- 3
Befund & Diagnose
Wir besprechen Ihre Untersuchungsergebnisse und erklären verständlich, was diese für Ihre Gesundheit bedeuten.
~10 Min.
- 4
Behandlungsplan & Verlaufskontrolle
Gemeinsam erarbeiten wir einen individuellen Behandlungsplan und vereinbaren bei Bedarf Folgetermine zur Verlaufskontrolle.
kontinuierlich
VORBEREITUNG & NACHSORGE
Vorbereitung & Nachsorge
Vor dem Termin
Versichertenkarte mitbringen
Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.
Vorbefunde einpacken
Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.
Medikamentenliste
Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.
Nach dem Termin
Therapie konsequent umsetzen
Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.
Verlaufskontrolle vereinbaren
Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.
Bei Verschlechterung melden
Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.
Kosten & Erstattung
Kassenleistung
Komplett von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.
Selbstzahler / Privat
auf Anfrage