avi medical
    Spezialleistungen

    Blutentnahme

    Bei einer Blutabnahme entnimmt ein Arzt oder eine Ärztin aus dem Gefäßsystem Blut zur Untersuchung.

    • Selbstzahler
    • Termin auf Anfrage

    Bei einer Blutabnahme entnimmt ein Arzt oder eine Ärztin aus dem Gefäßsystem Blut zur Untersuchung.

    Die Blutentnahme erfolgt immer unter sterilen (aseptischen) Bedingungen, damit das Infektionsrisiko an der Einstichstelle möglichst gering ist.

    Wann macht man eine Blutabnahme?

    Neben der Blutspende wird Blut vor allem zur Informationsgewinnung abgenommen. Anhand des Blutbildes können Ärzt:innen aufgrund der Zusammensetzung Rückschlüsse auf Krankheiten oder Mangelerscheinungen ziehen. Blut besteht aus roten Blutkörperchen (Erythrozyten), weißen Blutkörperchen (Granulozyten), Blutplättchen (Thrombozyten), Gerinnungsmitteln und Blutserum mit Proteinen, Elektrolyten, Nährstoffen und Hormonen. Beispielsweise weist ein Anstieg des sogenannten C-reaktiven Proteins auf eine Infektion hin. Zusätzlich kann im Rahmen der Gasanalyse eine arterielle Blutprobe entnommen werden.

    ABLAUF

    So läuft es ab

    Die häufigste Art ist die venöse Blutentnahme aus der Ellenbogenbeuge. Die Manschette, das sogenannte Tourniquet, wird am Arm angelegt und festgezogen, damit sich einerseits Blut in den Venen ansammeln kann und andererseits man noch den arteriellen Puls fühlen kann.

    Der Arzt oder die Ärztin ertastet die beste Einstichstelle und desinfiziert sie gründlich. Jetzt wird die Vene mit einer Nadel oder mit dem sogenannten Butterfly-System punktiert, bei dem die Nadel auch durch zwei Flügel geführt wird. Die Punktion durch die Haut kann leichte, kurzzeitige Schmerzen verursachen. An der Nadelspitze werden Blutentnahmeröhrchen angebracht und mittels eines Stempels wird ein Unterdruck erzeugt, der die Blutentnahme beschleunigt.

    Ist das Röhrchen genügend befüllt, wird es von der Nadel genommen, der Stempel abgeknickt und das Röhrchen ein paar Mal gekippt. Dies führt dazu, dass sich das Blut mit Gerinnungshemmern oder anderen Reagenzien, die sich bereits in den Röhrchen befinden, verbindet und nicht klumpt. Am geläufigsten ist das EDTA-Blut, bei dem durch im Röhrchen enthaltenes Ethylendiamintetraacetat (EDTA)  die Blutbestandteile ungebunden bleiben. Nur so können die Zellen im Labor untersucht werden.

    Zuletzt öffnet der Arzt oder die Ärztin den Stauschlauch, zieht die Nadel und drückt mit einer Kompresse auf die Einstichstelle, damit kein Bluterguss entsteht. Ein Pflaster schützt vor Infektionen.

    VORBEREITUNG

    Vorbereitung & Hinweise

    Es ist wichtig, dass Sie nüchtern zur Blutabnahme kommen, damit Ihre Blutwerte möglichst wenig beeinflusst werden. Was bedeutet nüchtern zur Blutabnahme? Im Prinzip heißt das, dass Sie acht bis zwölf Stunden zuvor nichts mehr essen sollten. Dadurch lassen sich Ihre Blutwerte besser vergleichen, da Nahrung vor allem Blutzucker- und Blutfettwerte beeinflusst. Auch der Enzymhaushalt ändert sich, sobald die Organe mit der Verdauung beginnen.

    SO LÄUFT ES AB

    Ablauf der Blutentnahme

    Wir nehmen Ihr Blut schmerzarm und schnell ab und besprechen die Befunde sobald die Laborergebnisse vorliegen.

    1. 1
      Vorbereitung

      Wir prüfen, welche Werte bestimmt werden sollen und ob Sie nüchtern erschienen sind.

      ~3 Min.

    2. 2
      Blutentnahme

      Die Blutentnahme erfolgt schnell und schmerzarm aus einer Armvene.

      ~5 Min.

    3. 3
      Laboranalyse

      Die Proben werden ins Labor geschickt. Ergebnisse liegen meist nach 1-3 Werktagen vor.

      1-3 Tage

    4. 4
      Befundbesprechung

      Wir informieren Sie über die Ergebnisse und besprechen ggf. die nächsten Schritte.

      ~10 Min.

    VORBEREITUNG & NACHSORGE

    Vorbereitung & Nachsorge

    Vor dem Termin

    • Versichertenkarte mitbringen

      Bitte denken Sie an Ihre Versichertenkarte sowie ggf. Überweisungsschein.

    • Vorbefunde einpacken

      Aktuelle Befunde, Arztbriefe oder Bildgebung von Vorbehandlungen helfen uns weiter.

    • Medikamentenliste

      Eine aktuelle Liste Ihrer Medikamente (inkl. Dosierung) ist sehr hilfreich.

    Nach dem Termin

    • Therapie konsequent umsetzen

      Halten Sie sich an den vereinbarten Behandlungsplan und die Medikamenteneinnahme.

    • Verlaufskontrolle vereinbaren

      Vereinbaren Sie zeitnah einen Folgetermin zur Verlaufskontrolle.

    • Bei Verschlechterung melden

      Kontaktieren Sie uns, falls sich Ihre Beschwerden verschlechtern oder neue Symptome auftreten.

    Kosten & Erstattung

    Selbstzahler / Privat

    ab 25 €